Alltag: kein Grund zum Frust
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00:00:02: Willkommen zu.
00:00:03: Es gibt was auf die Ohren.
00:00:06: So, das war es erstmal mit den arbeitsfreien Feiertagen.
00:00:11: nach Ostern dem ersten Mai Himmelfahrt Pfingsten von Leichnam gibt es den nächsten zumindest hier in NRW am Samstag im dritten Oktober.
00:00:23: also nun gibt es erst einmal vier Monate das was wir den Alltag nennen keine kurzen Wochen keine Brüppentage.
00:00:33: Gottlob kommen hier noch die Sommerferien.
00:00:35: Für viele ja auch eine schöne und längere Auszeit, und auch eine Zeit wo es irgendwie draußen auch entspannender ist.
00:00:43: Und der Sommer fühlt sich ja ohnehin für ganz viele Menschen wunderbar an.
00:00:48: Da macht die Arbeit gar nicht so viel aus wenn man weiß dass man am Abend noch allen seh kann oder gemütlich auf dem Balkon grillen Oder vor der Kneipe ein schönes Bier trinken kann.
00:01:01: Aber was bedeutet das für uns?
00:01:03: Dass wir jetzt vier Monate keinen arbeitsfreien Feiertag haben, ist das nun ein Grund zur Traurigkeit?
00:01:11: Ist der Alltag wirklich so negativ belastet wie sich das oft anhört also gerade auch mal hier bei uns.
00:01:20: Der Alltag, also kein Feiertage sondern einer wieder andere.
00:01:28: Nun das liegt ja ein großes Stück an jedem von uns selbst.
00:01:33: Was machen wir aus unserem Alltag?
00:01:37: Welch Wunder, da habe ich doch etwas in der Bibel gefunden.
00:01:42: Etwas was uns in gute Stimmung versetzen kann und das steht im Buch Koh-Hilat!
00:01:48: Ich habe schon öfter daraus zitiert.
00:01:49: ihr erinnert euch dort steht ja den bekannten Text alles hat seine Zeit, seine Zeit zum Sehlen, deine Zeit zum Ernten usw.. Das Buch Kohhilat in der evangelischen Kirche des Buchs der Prediger gehört zur Weisheitsliteratur Und dort steht ein Satz, der schon einigen gefallen könnte.
00:02:10: Dort heißt es Der Mensch soll sich an die Freude halten Er soll essen und trinken und sich freuen.
00:02:18: Das ist das Beste was er bekommen kann unter der Sonne Während des kurzen Lebens dass Gott ihm schenkt.
00:02:27: Na das is doch mal eine Ansage oder?
00:02:29: Das klingt so ein bisschen nach Schlaraffenland Füße hoch, was leckert's auf den Teller und ins Glas die Sonne im Blick.
00:02:37: Nicht zu übersehen ist der Schluss des Satzes.
00:02:41: Dort heißt es während des kurzen Lebens das Gott ihm schenkt.
00:02:47: Im Vergleich zur Edigkeit ist unser irdisches Leben ja tatsächlich ein Wimpernschlag!
00:02:53: Und dieses Leben gilt es gut zu gestalten – und dazu gehört eben auch dass wir etwas tun.
00:03:01: Bevor wir die Füße hochlegen und es uns gut gehen lassen, steht eben auch ein Auftrag.
00:03:07: Die Arbeit ist einer davon!
00:03:10: Arbeit ist ja keine Strampfe, sondern wird – auch biblisch – als sinnstiftende Aufgabe gesehen.
00:03:18: Und nicht wenige sind hier schon heute im Ruhestand.
00:03:21: Sie dürfen zurückblicken auf viele Arbeitsjahre und dürfen daher einmal mehr einen Tag Schlaraffenland leben in ihren Alltag
00:03:30: einbauen.".
00:03:31: Genießt es.
00:03:33: Allen anderen Kopf hoch, das wird schon!
00:03:37: Der nächste Urlaub kommt bestimmt das nächste schöne Vorhaben am Wochenende.
00:03:43: Kleine Schlaraffenlandmomente im Alltag.
00:03:47: baut sie euch ein Gott freut es und dann werdet ihr spüren dass der Alltag und die Zeit der Arbeit gar nicht schlimm ist sondern auch ganz wunderbar sein kann.
00:04:02: Euch allen ein wunderschönes Wochenende.
00:04:05: Bis nächste Woche bei Esgiphas auf die Ohren!
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